Nein, nein - so verzweifelt, dass wir uns in der Tiefkühltruhe verkriechen, sind wir nicht.... noch nicht. Auch wenn wir hier oben mittlerweile auch bei 30° Celsius vor uns hin brutzeln - reicht uns momentan noch die Schattensuche unter dem Sonnenschirm und ein kühles Glas Wasser. Dies hätte uns jedoch nicht bei der Swissroof-erschütternden Katastrophe,die sich vor wenigen Tagen zugetragen hatte, weitergeholfen. Entsetze Gesichter, traurige Augen, verzweifeltes Händeringen: " Marianne! Anina! Die EM....!! Das Spiel.....!!! Der Beamer...der... der geht einfach nicht mehr!!! Das Spiel... wir verpassen das Spiel!!!" Die Gäste, am Boden zerstört, sahen uns mit grossen Augen an. In ihren hilfesuchenden Blicken, konnten wir die Elepfanten-grosse Hoffnung erkennen, die sie in uns setzten. Sie waren sich sicher - wir beide werden sie erlösen und aus dieser EM-losen Hölle herausführen. Nur.... hmmm.... ja ehrlich gesagt...haben sie sich da an die Richtigen gewendet? Jetzt im Nachhinein können wir sagen: JA!! Von uns selbst total überrrascht, von unserem weiblichen Genie überrumpelt, denken wir nun darüber nach unsere eigene Elektonik-Support Firma zu eröffnen. Nun ja... wohl besser nicht - trotzdem: Nach mehreren Minuten ergebnislosen Herumpröbelns, erfolgslosem Kabel aus- und einstecken, genau so sinnloser Anwendung der "auf-die-Geräte-drauf-hauen-Methode" beschlossen wir: Da kann uns nur unser allmächtiger Freund weiterhelfen: Tiefkühltruhe! Eile herbei, wir brauchen dich!!! (Ok, ok - wir wissen, eine Tiefkühltruhe hat keine Beine, kann also nicht zu uns kommen. Aber wie sagt man so schön: Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg.) Unsere Gebete wurden erhört, Kühltruhe sei Dank! In einer mystischen 5-Minuten Gemütchen-Kühl Aktion wurde der Beamer wieder zu dem erstaunlichen, allseits geschätzten und geliebten Geschöpf, der er vorhin war. Und wenn er noch nicht gestorben ist, dann beamt er noch heute zufrieden vor sich hin... |